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Präsentation des Bildbandes „Deutsches Erbe in der Architektur von Aserbaidschan“ im Kapellhaus

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Am 8. Februar 2018 wurde im Kapellhaus in Baku im Rahmen einer feierlichen Zeremonie das Buch „Deutsches Erbe in der Architektur von Aserbaidschan“ durch Botschafter Michael Kindsgrab und die stellvertretende aserbaidschanische Kulturministerin Sevda Mammadaliyeva vorgestellt.

Deutsche haben vielfältige architektonische Spuren in Aserbaidschan hinterlassen. Dabei handelt es sich sowohl um Siedlerarchitektur in den vor 200 Jahren gegründeten deutschen Dörfern im Westen Aserbaidschans, als auch um die Bauwerke deutscher Architekten der Bakuer Gründerzeit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mit Unterstützung des Kulturerhalt-Programms des Auswärtigen Amts hat der aserbaidschanische Professor, Autor und Architekt Elchin T. Aliyev Fotos und Informationen zu vielen Gebäuden mit deutscher Handschrift in Aserbaidschan zusammengetragen. Der nun erschienene Bildband zeigt den deutschen architektonischen und stadtplanerischen Einfluss über verschiedene Epochen sowohl in den ehemaligen deutschen Siedlungsgebieten als auch in Baku anhand vieler historischer und aktueller Fotographien – jeweils untermalt mit fachkundigen Erläuterungen, Einordnungen und Hintergrundinformationen. Die Bandbreite der abgebildeten Gebäude reicht von Wohnhäusern und repräsentativen Bauten über Kirchen und Brücken bis hin zu Fabrikgebäuden und sogar einer Moschee.

Zahlreiche Ehrengäste, darunter auch Botschafter und Vertreter des diplomatischen Corps, sowie Pressevertreter waren bei der Veranstaltung anwesend. Sowohl Frau stellvertretende MInisterin Sevda Mammadaliyeva als auch Botschafter Kindsgrab betonten in ihren Reden, dass die deutsch-aserbaidschanischen Beziehungen nicht nur aus wirtschaftlichem Austausch bestehen, sondern beide Gesellschaften auch in kultureller Hinsicht seit langem miteinander verbunden sind. Dies demonstriere der optisch und inhaltlich gelungene Bildband exemplarisch auf dem Gebiet der Architektur.

Botschafter Kindsgrab erklärte bei dieser Gelegenheit, dass das 200-jährige Jubiläum der deutsch-aserbaidschanischen Beziehungen und Geschichte kein Endpunkt sei, sondern vielmehr nur eine Zwischenstation markiere. Die gemeinsame Historie zeige, dass man Geschichte nicht planen könne; aber man könne daran anknüpfen.

Präsentation des Bildbandes „Deutsches Erbe in der Architektur von Aserbaidschan“ im Kapellhaus

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